Gescheiterter Fonds

Der medi­zinis­che Wan­del schre­it­et immer weit­er voran – und mit ihm die tech­nis­chen Neuerun­gen im ärztlichen Bere­ich, die per­ma­nent auf den Markt fließen. Nicht zulet­zt wählen Patien­ten ihren Hausarzt, Orthopä­den oder Zah­narzt nach dem Zus­tand des medi­zinis­chen Equip­ments aus. Für Patien­ten ist es beispiel­sweise im Fall ein­er neuen Kro­ne ein Unter­schied, ob man zwei- bis dreimal zum Zah­narzt muss, bis die neue Kro­ne fer­tig ist, oder sie alter­na­tiv in einem Zah­narztbe­such gefer­tigt und einge­set­zt wer­den kann. Doch die Anschaf­fung medi­zinis­ch­er Geräte kostet viel Geld und bedeutet nicht nur für Exis­ten­z­grün­der, son­dern auch für alteinge­sessene Ärzte einen großen finanziellen Aufwand. Dann ist es gut, wenn man durch eine Kap­i­ta­lan­lage vorge­sorgt hat und Gewinne erwirtschaftet wur­den, mit denen sich neue Investi­tio­nen finanzieren lassen.

Fonds und Aktien sind attrak­tiv, kön­nen aber scheit­ern

Die langfristige Anlage von Geldern find­et in vie­len Fällen in Form von Finan­zan­la­gen wie Fonds und Aktien statt. Das kön­nen Immo­bilien-, Medi­en- oder Schiffs­fonds sein. Je höher das Risiko, das man bei der Kap­i­ta­lan­lage einge­ht, umso bess­er sind die möglichen Gewinne – und mögliche Ver­luste. Während der Arzt selb­st mit sein­er Anlage Geld Gewinne erwirtschaften möchte, haben Banken keine anderen Inter­essen. Denn die Pro­vi­sion für den Ver­mit­tler richtet sich nach der Höhe des Ver­tragsab­schlusses.

Gescheit­ert­er Fonds: Was tun?

Was aber, wenn der Fonds scheit­ert? Dann ist meis­tens nicht nur das eigentliche Kap­i­tal weg, son­dern Anleger müssen auch noch mögliche Steuer­vorteile zurück­zahlen – ein umso schmerzhafteres Geschäft vor allem dann, wenn mit dem Gewinn die Anschaf­fung eines neuen Gerätes oder die Mod­ernisierung der Prax­is geplant war. Profis von Finan­cial Advices unter­stützen in solchen Fällen dabei, mögliche Fehler aufzudeck­en, die beim Ver­tragsab­schluss passiert sind. Typ­is­che Angriff­spunk­te: Die Bank hat im Rah­men der Ver­mit­tlung das eigene Pro­vi­sion­sin­ter­esse ver­schwiegen oder der Berater hat seinem Kun­den ein Port­fo­lio an Fonds emp­fohlen, die nicht den Zie­len und der Risikobere­itschaft des Kun­den entsprechen. Die logis­che Kon­se­quenz: Die Rück­ab­wick­lung der Anlage.

Gescheit­ert­er Fonds